Ducati

Ducati

Unternehmensgeschichte Ducati

Antonio Ducati gründete 1926 in Bologna das Unternehmen. Seine drei Söhne halfen ihn ebenfalls in der Firma. Angefangen hat alles zunächst mit der Produktion von Bauteilen für Radios. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieg 1946 begannen sie mit der Fertigung des Fahrradhilfsmotors Cucciolo. Die Cucciolo gilt als erstes ?Motorrad? von Ducati.

Fabio Taglioni kam 1954 als Chefkonstrunkteur zu Ducati und sollte eine wichtige Rolle spielen. Der erste Entwurf die Gran Sport Marianna mit Viertaktmotor war mit einer obenliegenden Nockenwelle mit Königswellen-Antriebe ausgestattet. 1958 feierte das von Taglioni seit 1955 entwickelte desmodromische System seinen Triumph. Die Ducati Mark 3 D 1969 war jedoch erst das erste Serienmotorad der Welt mit dieser Technik. Der Prototyp Apollo von 1963 hatte erstmals einen 90°-V-Motor mit in Fahrtrichtung liegenden und stehenden Zylindern, wie es später typisch für Ducati-Motoren wurde.

Ducati entwickelte vorrangig in den 60ern für den Auslandsmarkt vorgesehene Entwürfe, die erst zu einem späteren Zeitpunkt für den italienischen und den Weltmarkt umgebaut wurden. 1962 entstand so die Scrambler 250 für den amerikanischen Markt, welches viel positives Feedback einbrachte. Aufgrund dessen wagte 1972 Ducati mit dem Modell den Schritt in den italienischen Markt mit unglaublichem Erfolg, insbesondere was die ?desomodromische? 450er anbelangte. Die Antwort von Ducati auf die japanischen Maximotorräder waren Anfang der 1970er die 500GP und 750 GT die ersten Zweizylindermaschinen für Straße und Rennstrecke. Diese wurden von Ducati selbst als ?L-Twin? genannt, wegen der nach vorn geneigten Zylindern. Die Produktion der Einzylindermodelle wurde 1974 eingestellt, mit denen Ducati sowohl im Straßenrennen als auch Geländesport erfolgreich gewesen war. Die Ducati Pantah leitete 1977 die Ablösung der Königswellen zum Nockenwellenantrieb durch Zahnriemen ein.

Claudio und Gianfranco Castiglioni kauften 1983 Ducati auf und wurde somit Teil der Gruppe Caviga. Diese beiden waren begeistere Motorrad- und Rennsportfans. Sie setzten sich mit dem Ingenieur Massimo Bordi zusammen, der 1988 die Ducati 851 vorstellte. Ein Superbike mit flüssigkeitsgekühltem Motor, vier Ventilen pro Zylinder und elektronischer Saugrohreinspritzung. Ducati dominierte schnell die Superbike-Rennklasse. Die Erfolgsserie wurde z.B. mit der 916, von 1994 mit neuem wunderschönen Motorraddesgin fortgesetzt.

Das, bis heute als größter Verkaufserfolg geltende, Motorrad ist die von 1993 erschienende luftgekühlte Ducati Monster. Das Erfolgsmodell ließ auf Grund steigender Stückzahlen die Marke in den Kreis der umsatzstarken europäischen Motorradhersteller aufrücken. Die Monsterreihe wurde später auch mit flüssigkeitsgekühlten Vierventil-Motoren angeboten. Dies rettete jedoch Cagiva nicht vor dem Verkauf. !996 wurden sie zahlungsunfähig und verkauften 51 Prozent von Ducati an die amerikansiche Texas Pacific Group, die 1998 die Marke ganz übernahm. Die neue Leitung nahm grundlegende Veränderungen vor, dank der sich Ducati zu einer der stärksten Marken auf dem Motorradpanorama entwickelte. Die Turn-Around-Ära erreichte am 24. März 1999 mit dem Börsengang der Ducati Motor Holding in New York und Mailand ihren Höhepunkt.

Seit 2000 ist die MH900e auf dem Markt und das erste ausschließlich im Internet vertriebene Motorrad. Ducati stärkte daraufhin seine Internetpräsenz und richtete Ducati.com ein.  2001 startete Ducati mit der Ducati Multistrada eine erfolgreiche Serie von Tourenmodellen, zuncähst mit luftgekühlten 2-Ventil-, später mit flüssigkeitsgekühlten 4-Ventil-Motoren. 2011 wurde einmal die Ducati 1199 Panigale ein völlig neu konstruiertes Modell vorgestell, das auf Grund von Leistung und Gewicht neue Maßstäbe im Sportmotorradbau setze. Eine Zusammenarbeit mit Mercedes-AMG brachte im September 2011 die Diavel AMG Specil Edition hervor. 2012 übernahm die Audi AG 100 Prozent der Anteile der Ducati Motor Holding und wurde somit auch in die Volkswagen-Group integriert. Die Zukunft von Ducati steht momentan in den Sternen. Es bleibt abzusehen was der Volksawagen-Chef Diess mit Ducati vorhat. Ein Verkauft ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht wahrscheinlich aber eine Partnerschaft o.ä. Design, Konstuktion und Fertigung der Modelle erfolgen bis heute in Bologna.

 

 

FUN FACT DUCATI:

Zahlen:

- Die Monster Dark, war von 1998-99 das meist verkaufte Motorrad Italiens
- 2001 feiert das Unternehmen die 100.000ste Verkaufte Monster
- Ducati Scrambler 656, Ducati Panigale V4 473, Ducati Multistrada 1260
431 Neuzulassungen 1 Halbjahr 2018
- World Ducati Week 2018 brach alle Rekorde mit über 90.000 teilnehmern
- Ducati verzeichnete bis 2015 einen Umsatz von 702 Mio.
-2001 organisierte Ducati den ersten Motorrad-Fahrkurs für Frauen
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Ducati Moto GP:


Das Motorrad des Teams ist die Ducati Desmosedici. Bis Ende 2009 war der Italiener Livio Suppo Teamchef. Seit 2014 bekleidet sein Landsmann Luigi Dall?Igna diese Position. In der Saison 2007 gewann der Australier Casey Stoner den Weltmeistertitel in der MotoGP-Klasse und sicherte dem Team, zusammen mit seinem Teamkollegen Loris Capirossi, die Titel in der Team- und in der Konstrukteurswertung. In der Saison 2010 gingen Casey Stoner sowie der US-Amerikaner Nicky Hayden in der MotoGP-Klasse an den Start. Zur Saison 2011 wechselte Casey Stoner zum Honda-Werksteam, dafür wurde der neunfache Weltmeister Valentino Rossi verpflichtet. Zusammen mit Nicky Hayden bildete er bis 2012 die Fahrerpaarung. Im Jahr 2013 wechselte Rossi wieder zu Yamaha und man verpflichtete den Tech-3 Yamaha Piloten Andrea Dovizioso. Für die Saison 2014 gab es erneut einen Wechsel. Nicky Hayden hat das Team in Richtung Aspar Racing Team verlassen. Für ihn wurde Cal Crutchlow geholt.

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